Schlacht bei Leuktra
371 v. Chr.
Das Ereignis im Detail
In der Schlacht bei Leuktra besiegten die Thebaner unter ihrem Feldherrn Epaminondas am 5. August 371 v. Chr. die Spartaner, die in der Folge ihre seit dem Peloponnesischen Krieg bestehende Hegemonie über Griechenland einbüßten. Die Thebaner wandten bei Leuktra erstmals die Schiefe Schlachtordnung an. Damit bereiteten sie dem Heer Spartas, das bis dahin als unbesiegbar gegolten hatte, die erste Niederlage in offener Feldschlacht und entschieden den Boiotischen Krieg für sich. Als Folge konnte das böotische Heer im Jahr darauf auf der Peloponnes bis nach Sparta selbst vorstoßen und zerstörte so dessen Machtstellung durch die Helotenbefreiung und Wiedererrichtung Messeniens als eigenständiges Staatswesen sowie den Übertritt von einigen Bündnern Spartas auf Seite Thebens, wodurch sich der Peloponnesische Bund letztlich auflöste. Hierdurch trat Theben in die Nachfolge Spartas als Hegemon von Griechenland.
